Ab 18 Uhr ist hier wirklich alles geschlossen! Habe mir also die Freiheit genommen am Mittwoch schon um 17 Uhr zu gehen und bin direkt in die Innenstadt. Bis ich dann da war und mich für ein Geschäft entschieden habe (man muss eins auswählen), hatte ich nur noch eine halbe Stunde. Bin mit einer Jacke, einem Rock, mehreren Strumpfhosen und Socken raus. Das nenne ich effektives Shopping!
Habe danach voller Freude festgestellt, dass Bijenkorf (so etwas wie Karstadt) bis 18.30 auf hat. Doch nach 18 Uhr wird man nicht reingelassen. *enttäuscht guck*
Ich frage mich sowieso, wann die einkaufen. Ja, der erste Sonntag im Monat ist verkaufsoffen (bis 15 Uhr) und dann gibt es noch den Freitag, da haben die Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet. War ja am Freitagabend bei H&M, und was ist? Im Vergleich zu Deutschland richtig leere Umkleidekabinen! Und dann sehen die Studentinnen hier immer so gestylt aus. Also, dies bleibt immer noch ein Rätsel für mich.
Apropos Styling. Habe am Montag um 10.30 einen Termin beim Uni-Friseur. Der befindet sich im Hauptgebäude der Uni und hat drei Tage die Woche offen. Werde die Zeit als Pause eintragen. Denn sonst komme ich einfach nicht dazu. Weder hier noch in Deutschland.
Haben einen Fehler im System entdeckt, uns aber noch nicht getraut es auszuprobieren.
Hier werden ja 1 und 2 Cent Stücke nicht akzeptiert und deswegen alle Preise gerundet. Als ich kein Brot mehr zu Hause hatte, musste ich mittags in die „Kantine“, oder den Ort wo man Brotscheiben und einzeln abgepackte Scheiben Wurst und Käse kaufen kann. Und dort den Fehler entdeckt. Ein Päckchen Salz kostet 2 Cent. Würde man also nur das Salz holen, müsste der Preis abgerundet werden, der Endpreis wäre dann 0 Cent!!!
Muss es mal bei Gelegenheit ausprobieren.
Denn ich bin gestern mit dem Fahrrad zur Uni gefahren!!! 10 Minuten Fahrzeit. Das einzige Manko ist, dass das Anbringen der drei Schloesser sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Sind mit Dana gleichzeitig losgegangen, sie zu Fuss und ich auf dem Rad, und ich hatte nur 7 Minuten Vorsprung.
Falls ich die Pumpe noch am Rahmen hatte, so habe ich jetzt keine mehr. Aber nach am Nachmittag war das Fahrrad noch da.
Festgestellt, dass die anderen, sich im Gegensatz zu mir, an die Verkehrsregeln halten (wie: auf der richtigen Seite der Strasse fahren). Wenn man als Fussgaenger geht, wo man will, faellt es nicht so auf.
Dann auch ganz einheimisch auf dem Rueckweg das Rad vor dem Supermarkt abgestellt und eingekauft. Habe es sogar geschaft das Fahrrad, die Einkaufstuette und den Ruecksack gleichzeitig die steile Treppe hochzutragen. Nach diesem Erfolgserlebnis dann auch die Lampe angebracht und dabei bei Dana mehrmals falls fuer Herzinfarkt gesorgt. Naja, die Kabel kann man halt mit den Fingern am Besten zwirbeln… Jetzt habe ich Licht im Zimmer! *stolz wie Oskar* Das war ein Akt, man haette dabei sein muessen.
… ich bin heute das erste Mal in Eindhoven mit dem Fahrrad gefahren!
Das erste Hindernis, die sehr steile Treppe, hat sich als nicht soo schwierig erwiesen. Bin ein wenig in der Nachbarschaft rumgecruised, die Gegend erkundet. Aber nichts weltbewegendes entdeckt. War nur etwas zu schnell, um in alle Fenster mal reinzuschauen. Fast die gesamte Nachbarschaft scheint zu denken, dass Vorhänge vollkommen überbewertet werden.
Bevor ich mich auf mein “fiets” getraut habe, habe mich zuvor etwas genauer umgeschaut, um herauszufinden ob die Fahrradfahrer alles dürfen oder ob ein paar Regeln für sie gelten. Konnte nicht wirklich welche feststellen. Und in meinem dicken Einführungsbuch stand zum Fahrradfahren nur eins: “In Holland besteht keine Helmpflicht.”
Sie dürfen alles!
Leider flog das Flugzeug von Madrid weg. Hätte gern zum Abschied noch einen Flug über Madrid gemacht. Konnte in der Smog-Wolke vom weiten nur die drei riesigen Türme erkennen, die gebaut werden, die Plaza de Castilla, Torro de Picasso, … Ist schon ein anderes Gefühl, wenn man die Stadt erkennen kann und mit vielen der Plätze was verbindet, als wenn man zum ersten Mal dahin fliegt und nur ein Meer aus unbekannten Gebäuden sieht.
Doch richtig traurig war ich nicht. Erstens war alles noch so unwirklich. Vor allem der Gedanke nach Deutschland zurück zu kehren. Und Zweitens ist der Abschied nicht für immer. Und das erleichtert einen Abschied um Einiges. Wegzufahren und nicht zu wissen, ob man jemals wiederkommen kann, und da spreche ich aus Erfahrung, ist ein ganz scheußliches Gefühl.
Was ich allerdings bei der Rückkehr nach Kirgisien gelernt habe, ist, dass die Zeit nie stehen bleibt und sich die Stadt (doch das kann man verkraften) doch vor allem die Menschen verändern. Innerhalb von 4 Jahren können auch aus den allerbesten Freunden völlig unbekannte Menschen werden. Hier waren es 3 Monate. Ob ich mich verändert habe? Ich würd sagen: nein. Klar ist ein winzig kleiner Teil von mir noch erwachsener geworden (schließlich bin ich in meinem Kopf schon 20 und nich mehr 18!) und noch selbstständiger. Das ich mich gut orientieren und organisieren kann, wußte ich schon vorher. Freunde finde ich nicht so leicht. Bin nicht sehr kontaktfreudig nach dem Motto: “Hallo, hier bin ich.” Aber das war ich schon immer. Hatte deswegen nie ein Meer von Freunden, sondern immer nur eine Hand voll, aber dafür richtig gute. Das gleiche hat sich auch hier ergeben.
Das einzige was mich überrascht hat, dass ich hier nie einsam war. Davor hatte ich vor der Fahrt die größte Angst. Hab also erfahren, dass ich sehr gut mit mir zurecht komme.
Morgens hatte ich eine Stunde Zeit zwischen Aufstehen und Weggehen. Duschen, frühstücken, Koffer packen war eingeplant. Doch nach dem Duschen und Kofferpacken (nachdem ich mich dadrauf gesetzt habe, ließ er sich auch schließen) war fürs Frühstücken keine Zeit. Bin also noch vor der Rückkehr wieder in mein deutschen Muster zurückgefallen.
Hatte einen sehr schweren Rücksack, wo neben dem Laptop der gesamte Papierkram untergebracht war. Dann noch eine Handtasche mit Papieren, Fön, schweren Schuhen und anderem Zeugs, was reingepasst hat und den Koffer. Wegen des Platzes noch das Cordjacket angezogen. Doch dieses mußte ich ausziehen, als ich die drei Sachen die vier Stockwerke hinuntergeschleppt hatte. Hab davor nie bemerkt, dass der Weg zur Metro bergauf ging. Total verschwitzt und mit schmerzenden Schultern und Armen in der Metro angekommen. Mußte zwei Mal umsteigen, bis ich in Nuevos Ministerios war, wo die Mädels auf mich warteten.
Am Flughafen den Koffer aufgegeben. Hatte ja Angst, dass blechen muss. Hatten ja keine Waage. Um so erstaunter war ich, als es 20,30 kg anzeigte! Das nenn ich Punktlandung!!!!
Haben dann noch gefrühstückt. Und da lag schon wieder ein Geschenk auf dem Tisch. Diesmal wurde es mir dann versprochen, dass es wirklich das letzte ist, zumindest für diese Mal. Ein Onu-Girls Kalender, der praktischerweise im Juni beginnt. Das erste, was ich zu Hause gemacht habe, war, diesen aufzuhängen.
Haben uns etwas verquatscht. Auf meiner Karte stand: boarding time 9:05. Und es war 9:00!!! Etwas panisch, aber wie abgemacht, ohne Tränen, sich verabschiedet. Denn wir werden uns auf jeden Fall wieder sehen!
Zunächst musste ich mich durch eine lange Schlange beim Detektor durchkämpfen. Doch es war noch nicht alles. Erste Hürde genommen. Es war 9:15. Um 9:35 ging der Flieger! Gefragt wo ich hin muss: K86, hier die Treppe runter. Da Rücksack und Tasche schwer waren, die Rolltreppe genommen. Diese hielt aber nicht im Stockwerk, der zum K-Gate führt. Und ganz unten angekommen, festgestellt, dass diese auch nicht hochfährt. Und auch die Aufzüge waren gesperrt!!! Voller Panik einen Arbeiter angesprochen, der die Gepäckwagen zusammengeschoben hat. Er hatte einen Schlüssel für die Aufzüge und hat mich zum richtigen Stockwerk gebracht. Mein Gate war natürlich das ganz letzte. So musste ich schon rennen! Mit einem 12 kg schweren Rücksack, einer 6 kg schweren Handtasche, Jacke und Gürtel in der Hand gar nicht so leicht! Um 9:25 angekommen. Hinter mir gingen auch die Türen zum Flugzeug zu!!! Bin also fast dort geblieben.
Wollte ja noch viele Fotoausstellungen sehen, aber da erst um halb 7 nach Hause gekommen, habe ich erst Mal geschlafen. Dann Koffer vorgepackt. Dieser ging leider nicht zu! Und Cristina bei der Umgestalltung der Wohung geholfen.
Doch schließlich gegen 16 Uhr mich für den letzen Spaziergang in Madrid, einer Stadt die mir sehr ans Herz gewachsen ist, aufgemacht. War schon ein wenig melancholisch. Es waren immer noch über 30° aber alles grau und nach Gewitter riechend.
Hab all meine Lieblinsorte abgeklappert und dann kam eine sms von Cristina. Die war auch in der Innenstadt mit ihrem Freund. Sind zusammen nach Moncloa, in das Studtenviertel an der Uni um meinen Abschied zu feiern. Dort dann zum ersten Mal das Studentengetränkt probiert: Rotwein mit Cola. Schmeckt besser als es sich anhört, zumindest, wenn man das Mischungsverhältnis trifft. Irgendwann gegen 1 wurde ich mit dem Auto nach Hause gebracht, hab dort von Cristina meine Kaution zurück bekommen und mich von ihnen verabschiedet. Die beiden wollte noch weg und ich mußte ja um halb 6 aufstehen.
Hab dann noch den Koffer umgepackt, diesmal bestand Hoffnung, dass ich ihn am nächsten Morgen zukriegen würde und um halb 3, nach einer leisen Verabschiedung von der tollen Terrasse, bin ich dann schlafen gegangen.
Heute, nach dem Foto-Vortrag und der Verabschiedung an der Uni, sollte bei mir zu Hause ein Abschiedsabendessen mit den Mädels stattfinden.
Wie die gesamte Woche war es die ganze Zeit über 32° heiß. Und ich musste backen!!! Da ich gleichzeitig auch die Terrasse geputzt habe (mit einem Schlauch, das war toll!), wurde halt im Bikini gebacken. Hat ja keiner gesehen. Naja, bis auf Cristina, die überraschend auftauchte.
Um 16 Uhr gings zur Uni. Dort wurde der Kuchen gegessen und ich hab ein paar meiner Fotos an die Wand projeziert. Danach wurde auch schon mein korrigierter Bericht und alle nötigen Erasmus-Unterlagen neben ein paar Geschenken mir überreicht. Mit vielen netten Abschiedsworten. Sind dann mit den Mädels zu mir gefahren und haben einen wunderschönen Abend auf der Terrasse vebracht. Conchi hat auf meine Bitte hin ihre Gitarre mitgebracht. Sie lernt es erst seit Kurzem. Es hat sich aber herausgestellt, dass Stella nicht nur toll singen, sondern auch Gitarre spielen kann. Hab das ihnen bisher unbekannte “Wer bin ich”-Spiel beigebracht. Ein rund um toller Abend mit tollen Menschen, toller Musik, tollem Wetter und tollem Essen. Und dann kamen die Geschenke. Zunächste eins, dann noch eins und noch eins. Kaum hatte ich mich bedankt, schon lag da ein Neues. Und die haben sich wirklich auch die kleinste Geschichte, die ich ihnen erzählt habe, sich gemerkt und die Geschenke darauf abgestimmt. Zu der Tasse von Madrid kam der Zusatz: “Wenn du wieder in Deutschland bist und sehr früh am Morgen, wenn deine Eltern noch schlafen, schnell deinen Tee runterkippst, bevor du losrennst, dann nimmst du die Tasse und denkst: Damals, in Madrid, da konnte ich noch frühstücken!” Sehr geil. Hab auch ein Kochbuch mit spanischen Rezepten und eine spanische Schürze bekommen. Können ja mal einen Spanisch-Koch-Abend machen. Aber der absolute Hammer kam zum Schluß. Ein, wie sie angekündigt hatten, sehr spezielles Geschenk. Die ONU-Girls Greatest Hits CD! ONU ist die spanische Abkürzung für UNO und so wuden wir von dem anderen Labor genannt, die united nation organisation. Und nachdem uns ca. 5 verschiedene Personen gesagt haben, dass unser Desktophintergrund-Gruppenbild wie ein CD Cover aussieht, haben wir uns einen Band-Namen überlegt. ONU-Girls (wie unsere Sprache eine deutsch-spanische Mischung). Die CD haben die hammermäßig mit unseren Fotos gestaltet. Und je zwei der Mädels haben Lieder für eine CD zusammengestellt. Dazu gab es je ein Buch mit den Songtexten zum Singen, mit Fotos und mit Erklärungen, warum sie jeweils das Lied mit mir verbinden oder warum sie es mit mir teilen wollen. Die Karaoke-Klassiker waren mit dabei und das erste spanische Lied, von dem ich voll den Ohrwurm hatte und sie damit genervt hatte und ein ganz spezielles Gilmore Girls Lied. Bei der CD-Rückseite konnte ich mich fast 5 Minuten nicht vom Lachanfall erholen. Die haben unsere Gesichter bei den Spice Girls eingesetzt. Ich, als einzige Blonde, bin Emma; Stella als einzige dunkelhäutige ist Mel C! Das passt perfekt und sieht so toll unprofessionell aus und damit verdammt lustig. Doch als ich dann zu der Widmung kam, da kamen nicht nur bei mir ein paar Tränen hoch: a Katja Petkau por su presencia en el L8 durante los últimos 3 meses, por sus risas, por sus historias, por su paciencia, por su humanidad, por llevarnos de karaoke, por llevarnos de viaje, porque le gustan las piedras, por compartir su fruta con sus amigas, por las magdalenas de cerezas y sobre todo por sus fotografÃas. Te echaremos de menos Katja.
Es gab bisher nur noch ein Geschenk, das mich genauso gerührt und umgehauen hat. Als Kind hatte ich beim Teetrinken immer aus Zuckerwürfeln eine Brücke gebaut und abgewartet, bis sich diese auflöst. Ich war 11 Jahre alt, als wir nach Deutschland ausgewandert sind. Das erste Mal bin ich 1997, mit 15, zurückgekommen. Da holte mein Opa aus einem verdammt guten Versteck eine Packung mit Zuckerwürfeln raus. Die hat er über 4 Jahre für mich aufgehoben. Und dass, obwohl in Kirgisien in den 4 Jahren und mindestens 3 Jahren davor Zucker zum Luxusprodukt wurde und sie es verdammt gebraucht hätten.
Danach kam doch die Traurigkeit hochgekrochen, dass ich meine ONU-Girls für längere Zeit nicht sehen werde.
Aber lange trauern konnte ich nicht, denn auch Stella hatte ein Geschenk für mich. “In den 3 Monaten warst du kein einziges Mal in einer richtigen Disko tanzen! Das geht nicht! Ich hab zwar die letzte Nacht nicht geschlafen, aber ich gehe heute nacht mir dir aus!” Und so haben wir uns um 2 Uhr vor dem Palacio getroffen (Ach ja: die gelbe Tonne wird täglich um 24 Uhr geleert, der normale Abfall um 2 Uhr, habe ich auch in den langen Nächten des Berichtschreibens festgestellt.). Es war früher ein Palast. Schon ein verdammt beeindruckendes Gebäude. Man kam eine Marmortreppe hoch. Es gab drei große Tanzräume und mehrere Räume mit Bars und (meist reservierten) Sitzgelebenheiten. In jeder Halle tanzen Tänzer auf Podesten. Kai, dir hätte es hier verdammt gut gefallen. Eintritt: 12 Euro. Aber wir kamen kostenlos rein. Stella war dort schon mal und hat einem Türsteher sehr gefallen. Dieser hat sie mit Freigetränken versorgt, worauf sie dann nachdem sie mit den Tänzern getanzt hat von diesem herausgetragen werden mußte. Dieser hat sie erkannt und uns reingelassen. Dank eines Gutscheins konnten wir zwei Getränke für 12 Euro haben und anstoßen. War schon ne coole Erfahrung. Nicht ganz meine Musik, aber ich kann zu allem tanzen. Donnerstagnacht und es war voll! Sind dann um kurz vor 6 zur ersten Metro gekrochen, die Füße taten so weh. In Francos Rodriguez angekommen, wurde ich von der aufgehenden Sonne begrüßt.
Um die Mittagszeit rum endlich den Bericht abgegeben und mit ihm eine große Last. Mit dem tollsten Gefühl der Erleichterung und Freiheit ging es dann noch zum Königspalast. Mittwochs ist für EU-Bürger kostenloser Eintritt und an meinem letzten Mittwoch in Madrid hatte ich endlich Zeit. War ok, da umsonst. 8 Euro hätte ich dafür nicht bezahlt. Zu prunkvoll. Mags ja eher schlicht. Hab mich da nicht lange aufgehalten, denn es warteten über 65 Fotoausstellungen auf mich!!!!! Voll die Gemeinheit. Vom 1.6 bis zum 22.7 ist in Madrid: PhotoEspana, die größte Fotoaustellung der Welt. Und noch größer, da sie zum 10ten Mal stattfand!!!! Und ich hatte nur 3 Tage Zeit!!!!
(Gestehe, dass ich montags auch noch 2 besucht hatte, als ich kein Bock mehr aufs Berichtschreiben hatte.)
Hab am Ende nur 12 Austellungen besuchen können. Und dabei liebe ich Fotoausstellungen über alles.
(Ach ja, für Bianca: im Radio lief mehrmals “Hands up”. Musste immer an unsere zugehörige Choreographie beim Sportunterricht in der 12. Klasse denken. Hast du die Kassette noch?)
Am Dienstag sollte ich ja den Vortrag halten und meinen Bericht abgeben. Es hat mich aber nicht davon abgehalten mit Cristina im halbdunkeln Empanadas zu machen. Wollte schon immer mal lernen, wie man sie macht. Cristina hat die erste Empanada gemacht (Teig, Füllung (Tomaten, gekochte Eier, Thunfisch, …) Teig und ab in den Ofen). Ich dann die zweite. Am Ende sah meine im Gegensatz zu ihrer richtig perfekt aus, da bei mir der Teig nicht eingerissen ist und es geschafft habe, ihn kreisförmig auszurollen. Sie hat schon etwas entsetzt geschaut! Dienstag in der Uni beim Mittagessen wurde mir gar nicht geglaubt, dass sie selbstgemacht ist.
Der Vortrag, den ich auf spanisch gehalten hab, sollte um 16 Uhr stattfinden. Wurde dann auf 16.30 Uhr verlegt, da eine Professorin nicht konnte. Tja, war besser so. Hab meinen eigenen Rekord gebrochen. Für den Vortrag für das PC-F Praktikum (Fortgeschrittenenpraktikum der physikalischen Chemie) hatte ich die letzte Folie 2 Stunden vor dem Vortrag fertig gemacht. Hier waren es 2 Minuten!!! Es lief aber ganz gut. Conchi hatte mich vorher gefragt, was ich zu welcher Folie erzählen möchte und ich hab einfach drauf los geredet. Worauf hin ihre Augen immer größer wurden. Als ich es dann als Notizen für mich aufschreiben wollte, war alles weg. Eine absolute Leere im Kopf. Kam aber noch rechtzeitig wieder.
Den Bericht hatte ich nicht beenden können, da mir noch Ergebnisse fehlten. Musste Mittwochs morgens nochmals hin und einreichen.